Frage 3228 von 883 · Prüfung zum Gefahrgutbeauftragten
Auf einer Beförderungseinheit mit einer zulässigen Gesamtmasse von 18 t werden ausschließlich 9000 kg UN 1266, VG II, in begrenzten Mengen nach ADR befördert. Wie muss diese Beförderungseinheit gekennzeichnet werden?
In der Prüfung beantwortest du diese Frage frei. Überleg dir deine Antwort und vergleiche sie dann mit der Musterlösung.
Antwortvorschlag anzeigen
Antwortvorschlag zu Frage 3228
Vorn und hinten mit dem Kennzeichen für begrenzte Mengen (Raute, schwarz/weiß, mindestens 250 mm x 250 mm), da die zGM über 12 t liegt und die Bruttomasse der LQ-Versandstücke 8 t überschreitet.
Fundstelle: 3.4.13 a), 3.4.14 und 3.4.15 ADR
Erklärung
Die zGM liegt mit 18 t über 12 t, und die Bruttomasse der LQ-Versandstücke überschreitet 8 t. Nach 3.4.13 bis 3.4.15 ADR gehört deshalb das Kennzeichen für begrenzte Mengen (Raute, mindestens 250 mm x 250 mm) vorn und hinten an die Einheit.
Weitere Fragen: Straße (ADR)
- 3229In welchem Absatz des ADR finden Sie die Vorschriften zur Kennzeichnung der Außenseite der Verpackung freigestellter Versandstücke der Klasse 7, die feste Stoffe beinhalten?
- 3230In welchem Fall muss eine Beförderungseinheit (zGM 18 t) wie unten gezeigt gekennzeichnet werden?
- 3231Auf einem flexiblen Schüttgut-Container ist folgende Kennzeichnung angebracht: u /BK3/Z/01 23/RUS/NTT/MK-14-10/40000/10000. Was n bedeuten "Z" und "40000"?
- 3232Muss ein gut belüftetes Fahrzeug mit Trockeneis als Ladung mit einem Erstickungswarnkennzeichen nach 5.5.3.6.2 ADR gekennzeichnet werden? Nennen Sie auch den Absatz!
- 3233In welchem Fall ist eine Umverpackung gemäß ADR mit Ausrichtungspfeilen zu kennzeichnen?
- 3234Ein Gefahrgut der Klasse 3 ist nach den Kriterien des Absatzes 2.2.9.1.10 des ADR auch als umweltgefährdend eingestuft. Welches Kennzeichen ist neben den in Unterabschnitt 5.2.1.1 festgelegten Kennzeichen an einem Versandstück anzubringen?